Ratgeber

Der Schweizer Lebenslauf: Regeln, Format und Beispiel

Der Schweizer Lebenslauf folgt klaren Regeln. Ein sachliches, gut strukturiertes und auf die Sprache der Stelle abgestimmtes Dokument macht oft den Unterschied.

Erwarteter Aufbau

  • Kopf: Vorname, Name, Kontaktdaten und oft ein professionelles Foto.
  • Persönliche Angaben: Geburtsdatum, Nationalität und Bewilligungstyp (B, C, G…) falls Sie nicht Schweizer sind.
  • Erfahrung in umgekehrter Chronologie, mit konkreten Resultaten, nicht nur Aufgaben.
  • Ausbildung, Sprachen (reales Niveau: C1, B2…) und Kompetenzen.

Länge und Form

Eine bis maximal zwei Seiten. Schlichtes, lesbares Layout. Ein grafischeres Format kann in kreativen Berufen passen, bleiben Sie aber bei klassischen Funktionen schlicht.

Das Foto

In der Schweiz weiterhin üblich. Wählen Sie ein aktuelles, professionelles Foto. Es ist nie Pflicht, sein Fehlen kann aber bei gewissen Funktionen irritieren.

Sprache und Region

Schreiben Sie den Lebenslauf in der Sprache der Stelle. In der Deutschschweiz wird oft ein Lebenslauf auf Deutsch erwartet, auch in internationalen Firmen.

Häufige Fehler

  • Das Sprachniveau überschätzen: es wird oft im Gespräch geprüft.
  • Ein generischer, nicht auf die Stelle zugeschnittener Lebenslauf.
  • Die Arbeitsbewilligung vergessen, wenn sie relevant ist.